Genießen Sie die zweite Blühfreude Ihrer Stauden durch Rückschnitt

 

Im Garten soll es möglichst dauerhaft blühen. Mehrjährige Stauden sind dafür ideal, denn ihre Horste (viele Triebe einer Pflanze stehen eng aneinander) werden von Jahr zu Jahr größer und erfreuen Sie mit immer schöneren Blüten. Schade nur, wenn die Blüte schon vorbei ist. Doch viele Stauden wie z. B. Rittersporn, Feinstrahlaster oder Flockenblume blühen noch ein zweites Mal, wenn sie direkt nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Also keine Scheu, schneiden Sie den Blütenstiel mit einer Gartenschere einfach bis kurz vor den Boden zurück. In ein paar Wochen hat sich ein neuer Blütentrieb gebildet, der noch einmal mit herrlicher Farbenpracht aufwartet.


Der Tipp:
Etwa alle vier Jahre sollten Sie Stauden auch teilen. Das verjüngt die Pflanzen und sie werden wieder blühfreudiger, so dass Sie noch lange Zeit viel Farbe Ihren Garten bringen.

 

Pflanzen, die Schattenplätze lieben…

Fast jeder Garten wird mal schattig - dafür sorgen schon bald die immer größer werdenden Gehölze. Weil aber die meisten Blumen reichlich Sonne brauchen, ist die Auswahl an Pflanzen für den Schatten klein, aber fein.

Blattschmuckstauden wie Funkien sind ideal für ein schattiges Beet. Ebenso fühlen sich Tränendes Herz (Dicentra), die im Frühjahr traumhaft schön blühenden Akeleien, bodendeckender Storchschnabel oder die herrlich anzusehenden Herbstanemonen im Halbschatten wohl. Auch die königlichen Lilien sind gut schattenverträglich. Traumhaft romantisch wird ein Beet unter Bäumen mit Hortensien. Ihre Blüten verbleiben bis zum Frost und zeigen noch im Verblühen eine schöne Farbe.