Genießen Sie die zweite Blühfreude Ihrer Stauden durch Rückschnitt

 Im Garten soll es möglichst dauerhaft blühen. Mehrjährige Stauden sind dafür ideal, denn ihre Horste (viele Triebe einer Pflanze stehen eng aneinander) werden von Jahr zu Jahr größer und erfreuen Sie mit immer schöneren Blüten. Schade nur, wenn die Blüte schon vorbei ist. Doch viele Stauden wie z. B. Rittersporn, Feinstrahlaster oder Flockenblume blühen noch ein zweites Mal, wenn sie direkt nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Also keine Scheu, schneiden Sie den Blütenstiel mit einer Gartenschere einfach bis kurz vor den Boden zurück. In ein paar Wochen hat sich ein neuer Blütentrieb gebildet, der noch einmal mit herrlicher Farbenpracht aufwartet.


Der Tipp:
Etwa alle vier Jahre sollten Sie Stauden auch teilen. Das verjüngt die Pflanzen und sie werden wieder blühfreudiger, so dass Sie noch lange Zeit viel Farbe Ihren Garten bringen.

Hilfreiche Hausmittel gegen Insektenstiche oder leichte Hautverbrennungen

Pflanzen mit vielen guten und heilenden Inhaltstoffen bieten sich ideal für die Hausapotheke an, denn bei leichteren Verletzungen, Verbrennungen oder Insektenstichen können manche Kräuter schnelle Abhilfe schaffen.

Allseits bekannt sind die wirksamen Heilkräfte der Aloe Vera. Ihr Saft, der aus einem aufgeschnittenen Blatt heraustritt, kühlt die Haut bei Sonnenbrand oder mildert Insektenstiche.

Eine Alternative dazu ist die afrikanische Heilpflanze Bulbine frutescens - mit dem deutschen Namen Katzenschwanz-Pflanze. Die Sorte 'Medicus' ist z. B. im Kiepenkerl-Sortiment der Hexenkräuter vertreten. Schneidet oder bricht man ein Blatt durch, dann tritt ein dickflüssiges Gel heraus, dem große Heilwirkung zur äußerlichen Anwendung z. B. bei Wunden, Hautinfektionen, Ekzemen, Herpes und bei Verbrennungen zugesprochen wird. Im Englischen wird sie deshalb auch "Burn Jelly Plant" genannt.

Sie ist mit ihren antibakteriellen Wirkstoffen ideal als Erste Hilfe-Pflanze bei Kindern und Erwachsenen. Entweder schneidet man ein Blattstück frisch von der Pflanze ab und streicht das austretende Gel auf die empfindliche Hautstelle oder man nimmt ein etwas längeres Blattstück, teilt es quer durch, schneidet die äußeren Blattkanten ab, legt das Blattstück auf die betroffene Hautstelle und fixiert es mit einem Verband. Eine Linderung stellt sich schon bald ein.