Weihnachtlicher Lichterglanz im Garten

 

Romantische Stimmung, märchenhafte Effekte und ganz neue Erlebnisse am Abend und in der Nacht, dafür sorgt ein geschmackvoll erleuchteter Garten. Gerade zur Weihnachtszeit schafft ein ideenreicher Lichterglanz traumhafte Atmosphäre.

Schon am Eingang bereiten Gute-Laune-Bringer wie erleuchtete Tierfiguren, Engel oder Weihnachtsmannfiguren die Gäste auf einen fröhlich-festlichen Abend vor. Tolle Effekte für einen gemütlichen Winterabend bringen auch Eisenkörbe mit wärmenden Scheiten oder lodernde Schwedenfeuer aus speziell zugesägten Stämmen. Die Gäste werden so stimmungsvoll Willkommen geheißen, zur Sicherheit sollte das offene Feuer jedoch überwacht werden.

Werden Pflanzen wie Ziergräser, Sträucher oder Bäume beleuchtet, entstehen malerische Gartenbilder, die dem Garten ein völlig ungewohntes, theatralisches Gesicht verleihen. Man kann sie mit einem Strahler dauerhaft beleuchten, dann bleiben die tollen Lichteffekte auch in den anderen Jahreszeiten erhalten. Hier gilt: nicht blenden, sondern den Strahler dicht an den Stamm oder mitten in die Pflanzen stellen, so dass die Lichtstrahlen ab 1/3 der Pflanzenhöhe nach oben weisen. Dabei kann zwischen Leuchten mit engem Strahlungswinkel (sie reichen wie eine Taschenlampe bis in die Wipfel) oder breitem Spektrum (für Hecken und Gartenbeete) wählen.

Besonders schön sehen Bäume aus, die mit Lämpchen in Form von Lichterketten geschmückt werden. Die feinen Lichtpunkte wirken wie kleine Sterne, die den Vorgarten erhellen. Glücklich schätzen kann sich, wer eine junge Tanne oder Kiefer im Vorgarten stehen hat. Mit einer Lichterkette erstrahlt sie zu einem festlichen Weihnachtsbaum. Bunte Lichterketten bringen dabei Abwechslung in die weihnachtliche Beleuchtung.

Sicherheit spielt eine große Rolle

Halogen- und Hochdruckdampflampen (sie eignen sich besonders für größere Objekte) werden sehr heiß. Deshalb unbedingt mit genügend Abstand zu Blättern und Stängeln anbringen. Das gilt auch für Lichtschlangen, die man um Äste und Stämme wickelt. Gefährlich wird dies besonders zur Weihnachtszeit, wenn die Gehölze durch Frosttemperaturen unter Stress stehen und kein kurzfristiges Aufwärmen verkraften. Besonders stromsparend und sehr lange haltbar (bis 30 Jahre) sind Leuchten mit dem modischen LED-Licht. Mit einer Haltbarkeit von 100.000 Stunden und nur 0,25 Watt Stromverbrauch lohnt sich die Investition in diese Zukunftstechnik schon bald.

 

 

Tapetenwechsel auf dem Herbstbalkon

Es ist noch lange nicht Schluss mit der Blütenpracht auf Balkonen und Terrassen. Nach den ersten Nachtfrösten müssen die Sommerblumen jetzt zwar raus, aber mit winterharten Herbstblühern oder Ziergehölzen können Sie eine dauerhaft dekorative Winterbepflanzung schaffen.

Die herbstliche Blumenpracht ist jetzt erstaunlich günstig zu haben – dicke Kugelchrysanthemen mit hunderten von leuchtenden Blüten, weißer oder purpurrosa Zierkohl (er verträgt Fröste bis minus 8 Grad), blaue Säckelblumen (Caryopteris) und nektarreiche Kissenastern in satten Farben. Stiefmütterchen und Tausendschön (Bellis) zeigen bereits die ersten Blüten. Wer jetzt pflanzt, erfreut sich viele Monate lang, im Herbst, Winter und erst recht im Frühling an der bunten Pracht.

Gute Partner zu den durchweg winterharten Stauden sind dekorative Würz- und Zierkräuter wie Mooskrause Petersilie, Goldsalbei (Salvia officinalis ‘Icterina’), Zitronenthymian (Thymus citriodorus), Purpursalbei (Salvia officinalis ‘Purpurea’) oder weiß-grüne Ananasminze (Mentha suaveolens).

Unsere Gartencenter bieten jetzt nicht nur Zierkohl in exotischen Farben oder Silberblatt (Senecio bicolor) sondern auch eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen frostbeständigen Spätblühern, Bodendeckern und Ziergräsern. Fantasievolle Herbstschalen, Kästen und Gefäße sowie haltbare Winterdekorationen für die zweite Balkonsaison lassen sich daraus mit wenig Aufwand gestalten.

Kleine Gehölze
Überzuckert mit Raureif oder Schnee sehen Gräser, Heide, Kleingehölze oder Kräuter besonders ansprechend aus. Halbsträucher wie die blaue Perovskia, Skimmien oder großfrüchtige Cranberries mit leuchtendroten Beeren können den Grundstock legen für eine pflegeleichte Dauerbepflanzung auf Balkon und Terrasse oder später im Frühling in den Garten ausgepflanzt werden.

Leerstehende Balkonkästen sind in den Wintermonaten keine Zierde. Vieles, was den Garten schmückte oder was es jetzt noch an frostbeständigen Pflanzen zu kaufen gibt (Zwergkoniferen, dunkellaubigen Günsel, Trockenblumen, Kiefern- und Tannenzapfen) können Sie wieder neu kombinieren. Auch Gehölze wie Preiselbeeren mit leuchtendroten Früchten, Mispeln (Cotoneaster) und Gräser vertragen Frost. Kurz vor stärkeren Frösten wird die Erde noch einmal gelockert und durchdringend gegossen. In die entstandenen Pflanzlücken gesteckte Kiefern- oder Beerenzweige, Moos oder Wurzeln geben eine aparte Winterbegrünung ab. Wer will, kann dazu Tannenbaumkugeln oder Weihnachtsschmuck kombinieren, auch Kerzen, die in Glasgefäßen vor Wind geschützt festliche Stimmung verbreiten.