Jetzt Garten und Geräte winterfit machen

 

Bei strahlend sonnigem Herbstwetter können selbst Aufräumarbeiten Spaß machen! Nutzen Sie die schönen Tage, um den Garten aufzuräumen und die Gartengerätschaften für den Winter sicher zu verstauen.

Stauden und Gräser können nun bis kurz über den Boden abgeschnitten werden. Laub und verwelkte Pflanzenteile von den Beeten entfernen, den Rasen ein letztes Mal vor dem Winter mähen. Die Gartengeräte dürfen den Winter über im Keller oder im Gartenhaus ausruhen. Tolle Systeme zum ordentlichen Aufhängen der Geräte finden Sie bei uns!

Es lohnt sich, Spaten, Schaufel, Harke & Co. vor dem Einwintern mit einer kräftigen Bürste und etwas Wasser von alter Erde zu befreien und Metallteile mit schützendem Öl etwas einzureiben. Dann sind sie sauber, rosten nicht und können bestens gewappnet auf ihren nächsten Einsatz im Frühjahr warten.

Auch den Rasenmäher sollte man gründlich von alten Grasresten befreien und trocken abbürsten, bevor er verstaut wird. Der Winter ist auch ideal, um Schäden an Gartengeräten auszubessern oder Scheren, Spaten oder die Messer vom Rasenmäher schleifen zu lassen. Dann sind sie im Frühjahr gleich einsatzbereit.


Empfehlung: Rasenpflege im Herbst

Im Herbst sollte Ihr Rasen eine letzte kalkbetonte Düngung erhalten (z. B. mit Streuwagen), die eine Übersäuerung des Bodens verhindert. Es lohnt sich: Die Gräser bilden dann noch mehr Wurzeln, gehen kräftig mit dunkelgrüner Farbe in die kalte Jahreszeit, unterdrücken die Entstehung von Moosen und sind im Frühjahr schneller startbereit. Zudem ist eine Vertikutierung sinnvoll - sie dient der Durchlüftung und Stärkung des Rasens und entfernt Rasenfilz.

Der TIPP

 

Kübelpflanzen jetzt ins Winterquartier räumen

Schön war der Sommer - mit wohligen Temperaturen und üppiger Blütenpracht auf der Terrasse! Doch als Kinder der Tropen und der Mittelmeerflora sind die meisten Kübelpflanzen frostempfindlich und sollten sobald der Wetterbericht Frostnächte ankündigt, besser ins Haus geholt werden.

Besonders gefährdet sind die Schönen aus dem Süden wie Engelstrompete (Datura), Fuchsien, Tomatenbaum (Cyphomandra), Blattkakteen und Grapefruit. Weit weniger empfindlich sind die aus dem Mittelmeerrraum bekannten Agaven, Feigen, Hanfpalmen, Zitronen, Apfelsinen, Zylinderputzer und Kamelien. Ihnen bekommt der Aufenthalt im Freien noch sehr gut. Temperaturen bis knapp über Null Grad überstehen sie ohne Probleme.

Nach dem Einräumen benötigen die meisten Kübelpflanzen einen hellen, frostfreien Raum mit Temperaturen um 10°C. Je nach Art und Herkunft kann aber jede Kübelpflanze ihre eigenen Bedürfnisse haben.

Im Winter ganz draußen bleiben können dagegen Buchs, Rhododendren oder Rosen im Topf. Gegen härtere Fröste sollte man sie z. B. mit Wintervlies, Luftpolsterfolie oder dekorativen Sackleinen schützen.

 

Vögel den Winter über füttern

 

Vogelschutz ist Umweltschutz! Man muss kein spezieller Tierfreund sein, um den Nutzen der Vögel zu erkennen. Emsig fliegen sie hin und her, sammeln im Frühjahr für ihre Jungen Raupen, Käfer und Läuse und räumen kräftig unter den vielen Schädlingen auf. Damit die fleißigen Vöglein den Winter gut überstehen, sollten Sie rechtzeitig eine Futterstelle im Garten aufstellen.

Für viele Menschen zählt das Völkchen der bunten Singvögel zu den liebsten Gästen.

Liegt lange Schnee, leiden sie Not, denn dann fällt es schwer, genügend gewohntes Futter mit Samen und Körnern, Beeren und Insektenlarven aufzutreiben. Helfen Sie ihnen mit artgerechtem Futter über die Runden, dann können sie auch im Sommer wieder nützlich sein. Das muntere Treiben an einer Futterstelle dicht am Haus ist für Kinder und Erwachsene eine besondere Winterfreude. Beim Beobachten lernt man viele Vögel kennen, die den Winter in heimischer Umgebung verbringen.

Der Tipp

Boden kalken

Wenn Pflanzen nicht wachsen wollen und Gemüse keine großen Erträge bringt, liegt es oft am fehlenden Kalk (Calcium). Ohne diesen wichtigen Nährstoff läuft nichts, denn Pflanzen brauchen ihn zum Aufbau der Zellwände. Kalken Sie daher jetzt die von der Gartensaison ausgelaugten Beete.

Kalk ist unverzichtbar, nur in der Menge variieren die Ansprüche. Er bindet und neutralisiert Säuren im Boden und erhöht den pH-Wert (= Säurewert, günstig sind 5,5 – 6,0 auf sandigen Böden und 6,5 – 7,0 auf Lehmböden). Für die Bodenlebewesen stellt Kalk günstige Lebensbedingungen her. Kalk wird leicht ausgewaschen und sollte deshalb auf Freilandbeeten im Abstand von 3-4 Jahren ergänzt werden (150-200g/m² Dünge-, Dolomit- oder kohlensaurer Kalk auf leichten Böden, 80-120 g/m² gekörnter Branntkalk auf schwereren Böden). Günstig zum Verbessern der Beete und Rasenflächen sind Herbst und Winter.

Empfehlenswert ist der Dolomitkalk. Er enthält Calcium und Magnesium zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, aktiviert den Boden und verbessert die Struktur.

 

Nistkästen vorbereiten

Geben Sie unseren heimischen Vögeln ein schönes Zuhause! Nicht nur vogelfreundlich, sondern auch im Garten eine Zierde sind die dekorativen Nistkästen aus unserem Sortiment.

In Nisthöhlen können Vögel ihren Nachwuchs geschützt und artgerecht aufziehen. Da in der Natur schon heute viel zu wenige Möglichkeiten zum Nisten bestehen, können Sie ruhig mit Nisthöhlen in ihrem Garten nachhelfen. Schon früh im Winter beginnen die Vögel ihre Reviere abzustecken. Bevor die Vögel sich wieder auf die kommende Brutsaison vorbereiten und die Nistkästen beziehen, sollte der Kasten bezugsfertig und sauber sein. Daher sollten Sie jetzt neue Nistkästen aufhängen. Dafür bieten sich zum Beispiel dekorative BELLANDRIS-Nistkästen aus Holz mit einem Zinkdach an, die es in verschiedenen Farben gibt.

Bereits hängende Kästen sollten Sie von alten Nestern befreien, denn in ihm überwintern oft Flöhe, die dann für die frischgeschlüpften Piepmätze äußerst lästige Parasiten werden. Entfernen Sie aber auch alle Puppen von überwinternden Insekten, am besten mit einer kräftigen Bürste. Bei der Reinigung haben Sie auch Gelegenheit zu prüfen, ob die Kästen noch in Ordnung sind oder gänzlich ersetzt werden müssen.

 

Winterschutz im Garten

Der Winter naht. Ob besonders mild oder kalt – das weiß keiner genau. Frostempfindliche Pflanzen müssen Sie deshalb auf jeden Fall schützen, damit Sie sich im kommenden Gartenjahr wieder daran erfreuen können.

Nicht etwa die Kälte ist es, die den meisten immergrünen Pflanzen wie zum Beispiel Ilex zu schaffen macht. Vielmehr ist es die Trockenheit die auftritt, wenn die Blätter bei Sonneneinstrahlung beginnen, Wasser zu verdunsten, der Wurzelballen aber gefroren ist, und deshalb kein Wasser aufnehmen kann. Bei sonnigem, kalten Wetter also entweder den Kübel in den Schatten stellen oder - was unsere Empfehlung ist - isolierende Kokosmatten oder Jute zum Umwickeln verwenden. Diese Materialien sind nicht nur nützlich, sondern sehen auch noch attraktiv aus.

Zur Deko können Sie zum Beispiel farbige Jutebänder verwenden. Es gibt auch Jute mit aufgedruckten Weihnachtsgrüßen oder Winterschutz in Form von Weihnachts- oder Schneemännern. Auch Schilfrohr ist eine Alternative. Am besten stellen Sie Ihre Kübel an eine schützende Hauswand. Bei schweren Pflanzen verwenden Sie Rolluntersetzer oder spezielle Tragegurte.

Stellen Sie die Kübel auf Leisten oder Tonfüße, so ist der Wasserablauf immer gesichert. Kalte, austrocknende Winde und harsche Fröste können im Freien auch exotischen Raritäten zu schaffen machen. Dazu zählen Kamelien, Palmen, Samthortensien (Hydrangrea aspera), empfindliche Bambusarten, winterharte Fuchsien, Feigen und Großstauden wie das Riesenschaublatt (Gunnera manicata). Mit Rohrmatten, Vlies und einer Packung aus Stroh geschützt, überstehen sie heil den Winter.

Um die Wurzeln vor Kahlfrösten (wenn die schützende Schneedecke fehlt) zu schützen, bringen sie am besten eine 10 bis 15 cm dicke Schicht aus organischem Material wie Laub, Rindenmulch, halbfertigem Kompost oder Stroh auf dem Beet aus. Dies wirkt nicht nur isolierend, sondern mulcht zugleich.

Frisch gepflanzten Gehölzen bekommt eine Abdeckung aus verrotteten Mist oder Mulch sehr gut. Friert der Boden nicht durch, können sich neue Wurzeln entwickeln.

Rosenstämmchen werden wegen der Gefahr durch eisige Winde eingehüllt. Hier hat sich dichteres Wintervlies sehr gut bewährt. Jutegewebe und durchlässiges Vlies halten den Frost nicht ab, aber sie brechen die Macht des Windes, schattieren und schützen die empfindlichen Veredelungen der Stämmchenrosen vor dem Erfrieren. Sie können die Veredelungsstelle mit etwas Holzwolle oder Tannenzweigen zusätzlich schützen.

Bei einer Kamelie bauen Sie mit Tonkinstäben einen „Wigwam“ um die Pflanze. Im Wurzelbereich befestigen Sie einen Kaninchendraht um die Stäbe, um hier eine Laubschicht einfüllen zu können. Der obere Bereich des Zeltes wird dann mit Wintervlies umwickelt.

Vor dem Frost sollten Sie die Immergrünen nochmals gründlich wässern.

Beetrosen häufeln sie am besten mit Gartenerde an. Kletterrosen können sie mit Tannenzweigen oder Vlies abhängen. Undurchlässige Folie ist grundsätzlich nicht geeignet, denn unter ihr bildet sich bei Sonnenschein Hitze und die Knospen treiben vorzeitig aus.